Rahmenbedinungen

1. Gruppenformen

Unsere Kindertagesstätte ist eine Zwei-Gruppen-Einrichtung.  Mäusegruppe: Gruppenform I 2 – 6 Jahre 20 Kinder (davon 6 Kinder U3)  Bärengruppe: Gruppenform III 3 – 6 Jahre 25 Kinder Die Gruppenstrukturen ergeben sich aus den gesetzlichen Vorgaben (KiBiz) und können sich demnach jährlich ändern. Zusätzlich stehen uns integrative Betreuungsplätze zur Verfügung.

2. Öffnungszeiten/Bring und Abholzeiten

Die Kindertagesstätte ist Montag bis Freitag von 7.15 Uhr bis 16.15 Uhr geöffnet.
Die Eltern können zwischen verschiedenen Buchungszeiten wählen:
Die Öffnungszeiten für die Buchung von 35 Std.
7.30 Uhr – 14.30 Uhr (Blocköffnung), die möglichen Abholzeiten hier:
12.00 Uhr – 12.15 Uhr und 14.00 Uhr – 14.30 Uhr
Die Öffnungszeiten für die Buchung von 45 Std.:
7.15 Uhr – 16.15 Uhr, die möglichen Abholzeiten hier:
12.00 Uhr – 12.15 Uhr und 14.00 Uhr – 16.15 Uhr

3. Ferien und Schließzeiten

Unsere Schließzeiten sind:
– drei Wochen in den Sommerferien
– eine Woche in den Herbst- oder Osterferien
– zwischen Weihnachten und Neujahr
– ein bis zweimal im Jahr findet eine gemeinsame Fortbildung und/oder ein Konzeptionstag statt. An diesen Tagen bleibt die Kindertagesstätte ebenfalls geschlossen.
Das Kindergartenjahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli.
Die genauen Schließzeiten werden rechtzeitig mitgeteilt.
Die Betreuung im Einzelfall ist zu diesen Zeiten in Absprache mit den umliegenden Kindertageseinrichtungen möglich.

4. Tagesablauf

In unserer Einrichtung arbeiten wir „teiloffen“. Die Kinder haben die Möglichkeit in der Zeit von 9.30 Uhr (nach der Frühstücksphase) bis ca. 11.30 Uhr in der gesamten Einrichtung am Freispiel, an begleitenden Angeboten und Projekten teilzunehmen.

Uhrzeit Bärengruppe Mäusegruppe
Ab 7.15 Uhr-8.00 Uhr Begrüßung und sammeln in der Bärengruppe
Ab 8.00 Uhr gleitendes Frühstück

(außer mittwochs, wegen dem Buffet)

+ Freispiel

Gehen in die Mäusegruppe

+ Freispiel

Ab 9.00 Morgenkreis in den Gruppen oder gemeinsam im Flur
Ab 9.30 Nach dem Morgenkreis findet gleitendes Frühstück außer mittwochs (Buffet) weiter statt

+ Freispiel und angeleitete Angebote

 Nach dem Morgenkreis findet das gemeinsame Frühstück in der Gruppe statt
Ab 10.00 Angeleitete Angebote und Freispiel in verschiedenen Räumen z.B. Turnhalle, Kreativraum, Flur, Außengelände …
Ab 11.30  Singkreis und Überleitung zum Mittagessen
Ab 11.55 Uhr Warmes Mittagessen für die Kinder aus beiden Gruppen (nur nach Buchung)

 

Kaltes Mittagessen  für die Kinder aus beiden Gruppen (Selbstverpflegung)
Ab 12.20 Uhr Mundhygiene Mundhygiene und Wickeln
Ab 12.30 Uhr Ruhe und Entspannungsphase in der Turnhalle Ruhe und Entspannungsphase im Nebenraum
Ab 12.45 Uhr Mittagsschlaf (nach Absprache mit den Eltern)
Ab 13.00 Uhr Freispiel
Ab 13.45 Uhr Mittagssnack

Geschichte oder Stuhlkreisspiele

 

Ab 14.00 Uhr

Bis 14.30 Uhr

Abholphase für die Kinder mit 35 Std. Buchung
Ab 14.30 Uhr

Bis 16.15 Uhr

Freispiel und angeleitete Angebote in einer der beiden Gruppen, oder auf dem Außengelände.

Abholphase für die Kinder mit 45 Std. Buchung

Ab 16.15 Uhr Kita geschlossen

Zwischen diesen täglich wiederkehrenden Ritualen sind unsere besonderen Aktionen eingebunden, die Sie an der Kindertafel und auch an der Infotafel entnehmen können.

5. Anmeldung und Aufnahme

Alle Eltern und Erziehungsberechtigten haben die Möglichkeit, ihr Kind täglich in der Zeit von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr in unserer Kindertagesstätte anzumelden. Während dieser Zeit und nach Terminabsprache haben Sie die Gelegenheit, sich die Einrichtung in Ruhe anzuschauen und bekommen von der Leitung oder der Abwesenheitsvertretung eine kleine Führung in der Ihnen die Kita vorstellt wird. Gerne nehmen wir uns Zeit Ihre Fragen zu beantworten. Das Kind sollte bei der Anmeldung dabei sein. Wir nehmen Kinder ab zwei Jahren auf. Eine schriftliche Anmeldung ist notwendig. Das Anmeldeformular liegt in der Kita bereit oder sie können dieses unter Downloads herunterladen. Die Betreuungszeiten von 35 oder 45 Stunden können einmal im Jahr nach Wunsch umgebucht werden. Im Januar bekommen Sie von der Stadt Iserlohn eine Kita-Karte, die Sie bei uns abgeben können, wenn Sie sich für einen Kita Platz bei uns entschieden haben. Die Aufnahme der Kinder erfolgt nach unseren Aufnahmekriterien, die jedes Jahr vom Rat der Kindertageseinrichtung und des Presbyteriums neu festgelegt werden. Die Eltern werden nach der Auswertung (ende Januar) benachrichtigt und es wird ein Aufnahmevertrag zwischen den Erziehungsberechtigten des Kindes und dem Träger der Einrichtung geschlossen. Ist der Aufnahmevertrag abgeschlossen, werden diese Kinder mit ihren Eltern zu einem Schnuppernachmittag und einem Aufnahmegespräch eingeladen.

6. Zusätzliche Kosten

-Die Elternbeiträge für den Kitaplatz sind von der Stadt Iserlohn festgelegt.
-Für den Portfolioordner sammeln wir eimalig einen Betrag von 20,00 Euro zu Beginn der Kitazeit ein.
-Für das warme Mittagessen zahlen Sie 57, 00 Euro pro Monat. Berechnet werden 11 Monate im Jahr.
-Das Frühstücksbuffet findet jeden Mittwoch statt. Dafür berechnen wir 4 Euro im Monat.
-Zu besonderen Anlässen bekommen die Kinder Geschenke für die wir individuell Geld einsammeln. ( z.B. Ostern, Weihnachten)

7. Kleidung

Damit sich ihr Kind unbeschwert bewegen kann, sollte es einfache und bequeme Kleidung tragen, mit der es auch bedenkenlos an Angeboten mit Farbe, Klebe, Sand oder Knete teilnehmen kann.  Jedes Kind benötigt Wechselkleidung in der Einrichtung. Dafür hängt an jedem Hacken ein Beutel, in dem diese aufbewahrt wird. U 3 Kinder haben zudem eine Schublade im Wickelraum. Für nasse Tage und besonders für die Waldwoche benötigt jedes Kind eine Matschhose, eine Regenjacke und Gummistiefel. Im Sommer ist eine Kappe oder ein Hut zum Schutz vor der Sonne sehr wichtig.

8. Eingewöhnung neuer Kinder

Die Aufnahme in unsere Kindertageseinrichtung bedeutet für Kinder eine große Veränderung in ihrer Alltagsstruktur.
Oft ist dies der Zeitpunkt, an dem sich das Kind zum ersten Mal, ohne seine Eltern, in einer neuen Umgebung aufhalten wird. Von nun an verbringt das Kind einen bedeutsamen Teil seines Alltags in der Einrichtung. Auch für Eltern stellt es eine Herausforderung da, ihr Kind anderen, Ihnen noch fremden Personen anzuvertrauen. Unsere Eingewöhnungsphase gestalten wir in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell, das sich in der Praxis bewährt hat. Unser Ziel während der Eingewöhnung ist es, dem Kind zu ermöglichen langsam eine stabile, interaktive Bindung zur Erzieherin aufzubauen. Die wichtigste Funktion der Bezugsperson ist es, das Kind in schwierigen Situationen (z.B. Trennung von den Eltern) zu schützen und ihm emotionale Sicherheit zu geben.

Unsere Eingewöhnung 
  • Mit den Eltern wird die Eingewöhnung besprochen und Besonderheiten im Familienleben oder im Verhalten des Kindes, die im Umgang mit dem Kind zu berücksichtigen sind, ausgetauscht.
  • Vor Beginn der eigentlichen Kita Zeit finden unsere „Schnuppertage“ statt. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit, die neue Umgebung und die Erzieherinnen der Gruppe, gemeinsam mit seinen Eltern, kennenzulernen.
  • Eine gute und liebevolle Beziehung zwischen dem Kind und der Bezugsperson ist die Grundlage dafür, Ihrem Kind den „Einstieg“ in die Kitazeit zu erleichtern.
  • Die Eingewöhnungsphasen der einzelnen Kinder werden so geplant, dass höchstens zwei bis drei Kinder pro Woche mit der Eingewöhnung beginnen.
  • Zu Beginn der ersten Woche verbringt das Kind die Zeit in der Einrichtung gemeinsam mit einer Bezugsperson (Mutter, Vater, Oma…). Der Aufenthalt kann, je nach dem Wohlbefinden des Kindes, variieren, geht jedoch nicht über 3 Stunden hinaus, (höchstens 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr).
  • Je nach Verhalten des Kindes wird nun die Anwesenheitszeit des Kindes weiter gesteigert und gleichzeitig die Abwesenheit der Eltern erhöht. Die Eltern sollten sich zu Beginn, während der Trennung, innerhalb der Einrichtung befinden.
  • Die Abwesenheit der Eltern wird dem Kind immer angekündigt, die Eltern müssen jedoch zu jeder Zeit telefonisch erreichbar sein und sofort zur Einrichtung kommen können, wenn dem Kind die Trennung zu sehr zu schaffen macht.
  • Die Trennung sollte seitens der Eltern klar und schnell vonstatten gehen, um dem Kind ein Entstehen von Unsicherheit und Angst zu ersparen.
  • Die Eingewöhnungszeit wird auf die Bedürfnisse und das Tempo des Kindes abgestimmt. So kann die Eingewöhnungszeit mit den Eltern sehr variieren, je nach dem wie schnell das Kind Vertrauen fasst und sich sicher fühlt. Nach den ersten zwei bis vier Wochen kann das Kind am Mittagessen und evtl. auch schon am Mittagsschlaf teilnehmen (falls der noch benötigt wird).
  • Wichtig ist, dem Kind die nötige Zeit zu geben, die es braucht, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.
  • Die Eingewöhnung ist eine anstrengende Zeit für Kind und Eltern. Auch nach mehreren Wochen kann es noch zu Tränen bei der Trennung kommen, hierbei ist der stetige Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen wichtig, er sorgt für eine positive Beziehung und ein gegenseitiges Vertrauen. Die Beziehung zwischen Eltern und Erzieher ist für das Kind ein bedeutsamer Prozess.
  • Die gesamte Eingewöhnungsphase dauert ca. 3 Monate. Die Eltern erhalten jederzeit von den Erzieherinnen eine Rückmeldung, wie es ihrem Kind in der Einrichtung ergangen ist. Ungefähr nach 3 Monaten erfolgt das erste Elterngespräch, in dem es hauptsächlich um einen Rückblick der Eingewöhnungszeit und dem Beantworten der austehenden Fragen geht.
  • Die Kinder, die die Einrichtung schon länger besuchen, werden im Sinne der Partizipation, in die Gestaltung der Eingewöhnung mit einbezogen.
  • Die Kinder und Erzieherinnen entscheiden gemeinsam, in welcher Form sie die “neuen” Kinder unterstützen können.
  • Die Erzieherinnen erstellen für jedes Kind eine Bildungsdokumentation. In dieser wird unter anderem der Verlauf der Eingewöhnung dokumentiert.

9. Verpflegung und Mahlzeiten

Mahlzeiten nehmen im Tagesablauf von Kindern einen wichtigen Platz ein. In den Essenssituationen wird den Kindern die Esskultur vermittel. Es werden Gespräche geführt und sowohl der Geruchs- als auch der Geschmackssinn werden angesprochen und geprägt. Aber Essen ist weit mehr als das. Für uns als evangelische Tageseinrichtung liegt ein besonderer Fokus auf der Bewahrung der Schöpfung und Wertschätzung der Nahrungsmittel. Mit dem Anbau in Gemüsebeeten möchten wir den Kindern vermitteln, wie viel Zeit es kostet und wie viel Arbeit es macht, eine Tomate, Gurke, Möhre oder Kräuter heranzuziehen.
Da viele Kinder einen großen Teil ihres Tages bei uns in der Kita verbringen, ist ein qualitativ gutes Angebot an Speisen und Getränken sehr wichtig. Dabei legen wir viel Wert auf eine angenehme und entspannte Atmosphäre mit wiederkehrenden Ritualen, wie z.B. das Beten vor dem Essen.
Bei der Speiseplanung werden die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt (z.B. Allergien, Unverträglichkeiten, andere Religionen/Nationalitäten) und die Kinder können bei der Wahl der Menüs mitbestimmen.

Frühstück:

Mäusegruppe
Um 9.00 Uhr, wenn alle Kinder da sind, wird zur Begrüßung ein Lied gesungen und Gespräche zu bestimmten Themen geführt (Morgenkreis). Das gemiensame Frühstück in der Gruppenform 1 ist ein täglich wiederkehrendes Ritual. Ein gemeinsames Frühstück gibt Sicherheit und fördert die Gemeinschaft. Um die Selbstständigkeit zu fördern, helfen die Kinder mit, den Tisch zu decken. Nach dem Tischgebet können alle Kinder ihr Frühstück, was sie von zu Hause mitgebracht haben, auspacken und essen.

Bärengruppe
In der Bärengruppe wird gleitend gefrühstückt. Die Kinder entscheiden selbst, wann, mit wem und wie lange sie frühstücken möchten. Sie können in der Zeit von 8.00 Uhr bis 10 Uhr im Nebenraum frühstücken. Das Frühstück bietet den Kindern die Möglichkeit Gespräche zu führen und zu planen, was sie nach dem Frühstück unternehmen wollen. Beim gegenseitigen Helfen übernehmen sie Verantwortung für sich und andere. Alle Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, außer Mittwochs. An diesem Tag haben wir unser gemeinsames Frühstück und es dürfen zwei Kinder aus jeder Gruppe mit einer Erzieherin das Frühstück in der Küche zubereiten.

Mittagessen:

Hier haben Sie als Eltern, die Möglichkeit für Ihr Kind zwischen einer warmen Mahlzeit oder einem zweiten mitgebrachten Frühstück zu wählen. Bei einer Betreuungszeit von 45 Std. ist das warme Mittagesessen verpflichtend. Die Belieferung des warmen Mittagessens der Kita erfolgt durch einen Caterer aus Wuppertal. Das Mittagessen wird in einzelnen Gruppenräumen und getrennt nach Warm- und Kaltessern in familiärer, gemütlicher Atmosphäre eingenommen. Dabei legen wir wert auf:

– gemeinsames Tisch eindecken
– gemeinsame Tischgebete
– Tischkultur (mit Messer, Gabel und Löffel essen)
– Selbstständigkeit
– Rücksichtnahme
– gegenseitiges Helfen
– probieren der Speisen
– kennenlernen von verschiedenen Nahrungsmitteln
Der Speiseplan hängt täglich an der Pinnwand im Flur. Nachmittags gibt es noch einmal eine kleine Mahlzeit in Form von Obst, Jogurt, Brote oder Ähnlichem.

Getränke:
Den Kindern stehen den ganzen Tag Getränke zur Selbstbedienung
an den verschiedenen Getränkestationen bereit (Gruppenräume, Außengelände, Turnhalle). Zu den Mahlzeiten bieten wir den Kindern Milch, Kakao, Tee und Wasser an. 

10. Ruhen und Schlafen

Nach dem Essen gehen die Kinder Zähne putzen. Danach bieten wir allen Kindern eine Ruhephase und den jüngeren Kindern die Möglichkeit zu schlafen an. Die Rückzugs- und Schlafmöglichkeiten befinden sich in den Gruppenräumen innerhalb der Nischen des Spielhauses oder im Schlafraum.
Kinder, die keinen Schlaf benötigen, dürfen sich in der Turnhalle auf Matten (Bärenkinder) und in der Mäusegruppe im Nebenraum (Mäusekinder) 10-15 Minuten bei leiser Musik ausruhen und entspannen. Für die Schlafkinder sind die Schlaf Plätze im Schlafraum so ausgestattet, dass jedes Kind ein eigenes Bett mit ausreichend Platz hat und seine individuellen Gewohnheiten beim Einschlafen und Aufwachen berücksichtigt werden können. Bei jüngeren Kindern beachten wir die individuellen Ruhe- und Schlafzeiten, falls sie außerhalb der allgemeinen Mittagsruhezeit liegen. Einschlafrituale und Utensilien, wie Kuscheltiere, Schnuller oder ein Schmusetuch, werden mit den Eltern abgestimmt. Wiederkehrende Rituale helfen den Kindern zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen und sind deshalb besonders wichtig. Die Erzieherin singt jeden Tag vor dem Schlafen ein Lied oder liest eine kleine Geschichte vor. Das Mittagsschlafs-Ritual dauert in der Regel 1 Stunde bis 1,5 Stunden.
Um 14.00 Uhr werden alle Schlafkinder mit einem Lied oder leiser Musik von der Erzieherin geweckt und anschließend zurück in den Gruppenraum gebracht, wo sie einen kleinen Snack erhalten. Während der ganzen Schlafenszeit ist eine Erzieherin im Schlafraum anwesend, so dass die Kinder, falls sie zwischendurch aufwachen oder zur Toilette müssen, nicht alleine sind und eine Bezugsperson haben.  Nach dem Mittagessen bieten wir den Kindern die Möglichkeit, sich in Schlafraum, Turnhalle oder im Gruppennebenraum zurückzuziehen, um etwas Ruhe, Entspannung und Schlaf zu finden. Eine Erzieherin unterstützt die Kinder durch wiederkehrende Schlafrituale und individuelle Entspannungshilfen.

11. Feste und Feiern

Im Jahreskreis bieten sich viele Gelegenheiten für Feste und Feiern an.
Wir feiern jährlich wiederkehrende christliche, wie auch auf Jahreszeiten bezogene Feste. Gerne gehen wir auch auf Themenvorschläge von unseren Kindern ein. Diese bieten uns die Möglichkeit, einen verlässlichen Jahresrahmen mit immer wiederkehrenden Rhythmen und Ritualen zu haben.
Gemeindefest und besondere Gottesdienste:
Unser jährliches Gemeindefest findet an verschiedenen Orten der Gemeinde statt: abwechselnd am Gemeindehaus Ps. 23 Am Steinhügel, auf dem Gelände der Kindertagesstätte und rund um die Erlöserkirche. Einmal im Jahr feiern wir einen Begrüßungsgottesdienst, in dem die neuen Kinder vorgestellt werden. Die Maxikinder entlassen wir mit einem Segen im Verabschiedungsgottesdienst. Einmal im Monat feiern wir mit allen Kindern, den Eltern und unserem Pfarrer der Gemeinde vormittags einen Kindergottesdienst (Kigo-Plus). Dieser findet im Wechsel in der Kita, am Steinhügel oder in der Kirche statt.

Kindergeburtstag:
Es ist für das Geburtstagskind ein besonderer Tag. Es bekommt eine Geburtstagskrone und darf beim gemeinsamen Feiern in der jeweiligen Gruppe mit 3 selbst ausgewählten Kindern am Geburtstagstisch sitzen. Bei dieser Feier werden dem Geburtstagskind Lieder gesungen, ein Geschenk überreicht und Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Kostümfest:
Die Kinder können sich immer frei nach Wunsch verkleiden. Wir feiern immer am Rosenmontag. Alle Eltern sind nach unserem Mittagessen herzlich eingeladen mit uns zu feiern. Nach dem Fest ist die Kita für alle geschlossen.

Ostern:
In unserem christlichen Glauben ist Ostern ein wichtiges Fest. Wir erzählen den Kindern im Morgenkreis in mehreren Einheiten die Ostergeschichte und gestalten mit ihnen zusammen eine Osterlandschaft zum Kreuzweg Jesu. Traditionelle Bräuche wie Eier färben, ein Zwergkaninchen in dieser Zeit betreuen und pflegen, sind in unserem Alltag eingebunden. Bei der Osterfeier besucht uns natürlich auch der Osterhase und bringt den Kindern eine kleine Überraschung mit.

Ausflug mit Übernachtung:
Zum Ende des Kindergartenjahres machen die Maxikinder einen Ausflug mit einem jährlich wechselnden Programm. Als Überraschung dürfen die Maxikinder in der Kindertagesstätte (mit Lagerfeuer, Abendessen und Gutenachtgeschichte) übernachten.

Oma-Opa-Tag:
An diesem Tag werden alle Omas und Opas unserer Kinder nachmittags in die Einrichtung eingeladen. Sie können sich zusammen mit ihren Enkeln in der Einrichtung umschauen und die Kita entdecken. In entspannter Atmosphäre werden Spiele gespielt und Lieder gesungen.

Tornistertag:
Dies ist ein ganz besonderer Tag für die Maxikinder. An diesem Tag dürfen sie ihren Tornister mit in die Einrichtung bringen und den anderen Kindern vorstellen. Es wird gemeinsam mit den Maxikindern in ihre Kita Zeit zurückgeblickt. Zum Abschied bekommen sie ein kleines Geschenk und ihre Portfoliomappe mit auf den Weg.

Laternenfest:
In dieser dunkleren Jahreszeit ist das Laternenfest etwas Besonderes, das Licht in die Dunkelheit bringt. Im Morgenkreis erzählen und erleben wir mit den Kindern die Geschichte von St. Martin und singen gemeinsam Laternenlieder und erleben, wie schön „Teilen“ sein kann. Wir bieten den Eltern die Möglichkeit, mit ihren Kindern zusammen eine Laterne bei uns in der Kita zu basteln. Bei unserem Laternenumzug können die gestalteten Werke bewundert werden. Zudem erleben wir mit den Eltern und Kindern die Geschichte von St. Martin am Lagerfeuer und können uns mit kleinen Köstlichkeiten stärken.

Nikolaustag:
Wir erzählen den Kindern im Morgenkreis die Geschichte vom Heiligen Nikolaus und erfahren, was er für eine Person war und warum wir diesen Tag feiern. Jedes Jahr besucht uns der Nikolaus auch in der Kita. Wir begehen diesen Tag mit einem gemeinsamen Frühstück und vielen süßen Leckereien, Gedichten, Liedern und einem kleinen Geschenk.

Seniorenweihnacht:
In der Adventszeit werden wir von den älteren Gemeindemitgliedern oder den Bewohnern des Altenheimes zu einer Adventsfeier eingeladen. Wir bereiten dazu meist eine kleine Geschichte oder ein Programm vor, das von den Kindern vorgeführt wird.

Weihnachtsfeier:
Die Weihnachtsfeier ist für die Kinder der Höhepunkt der besinnlichen Adventszeit. Hier hören und feiern wir gemeinsam die Geburt Jesu. Zusammen mit den Kindern erleben, gestalten und hören wir die Weihnachtsgeschichte. Zum Abschluss dieser Zeit feiern wir in der Kirche unseren Adventsgottesdienst mit den Kindern und ihren Eltern.